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Microsoft stellt seine Daten zur Coronavirus-Bedrohung für Sicherheitsforscher zur Verfügung

© SHUTTERSTOCK

In den letzten Monaten haben Cyberkriminelle die Coronavirus-Pandemie ausgenutzt, um eine Reihe von Angriffen auf Einzelpersonen und Unternehmen zu starten, die auf COVID-19 abzielen. Um diese Bedrohungen zu bekämpfen, hat Microsoft sein Wissen über Bedrohungen offengelegt, um die Sicherheitsgemeinschaft bei der Entwicklung von Schutzlösungen für Benutzer zu unterstützen.

Das Unternehmen erklärte, dass es Kunden, die Microsoft Threat Protection (MTP) verwenden, mit Produkten wie Microsoft Defender bereits einen Schutz gegen Angriffe mit dem Thema Coronavirus bietet. Jetzt stellt es jedoch sein Wissen auch denjenigen zur Verfügung, die möglicherweise nicht durch MTP geschützt sind. Als Teil der Ankündigung hat Microsoft neue Indikatoren zur Erkennung dieser Angriffe veröffentlicht.

Für seine Unternehmenskunden, die Azure Sentinel, ein Cloud-basiertes Sicherheitsanalysetool für Unternehmen, nutzen, hat das Unternehmen aus Seattle einen Leitfaden bereitgestellt, mit dem sich Sicherheitsteams vor Angriffen schützen können. Microsoft stellt die Bedrohungsdaten auch allen Unternehmen zur Verfügung, die die Malware Information Sharing Platform (MISP), eine Open-Source-Plattform für Bedrohungsdaten, nutzen.

Einem aktuellen Bericht von BitDefender zufolge haben Malware- und Ransomware-Angriffe im Gesundheitswesen in den letzten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen.

In einem weiteren Bericht stellte das Cybersicherheitsunternehmen Nuspire fest, dass Phishing-Angriffe in den letzten drei Monaten um 171 % zugenommen haben. Viele dieser Vorfälle deuten darauf hin, dass Cyberkriminelle Bedrohungen rund um COVID-19-Tests, Karten, Regierungsmitteilungen und Konjunkturpakete entwickeln.

Es bleibt zu hoffen, dass die Daten von Microsoft den Sicherheitsforschern dabei helfen werden, Lösungen zu entwickeln, die Angriffe im Zusammenhang mit Coronaviren effizient abwehren können.

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